Fokus mit System: Pomodoro und Stoppuhr in iFocus Plus
Warum feste Arbeitsphasen so gut funktionieren und wie du den Fokusmodus von iFocus Plus für dich nutzt.
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Was viele werbefinanzierte Apps im Hintergrund mit deinen Daten machen, was Begriffe wie Werbe-ID und Datenhändler bedeuten – und warum du bei meinen Apps nichts davon im Hinterkopf behalten musst.

Du lädst eine kostenlose Wetter-App, ein kleines Spiel für zwischendurch, einen praktischen Rezeptplaner. Ein paar Tage später siehst du auf einer ganz anderen Website Werbung, die erstaunlich gut zu dir passt. Zufall? Manchmal. Oft steckt dahinter ein System, das du nie bewusst eingeschaltet hast.
In diesem Artikel zeige ich dir ganz in Ruhe, wie dieses System funktioniert, was Begriffe wie Werbe-ID oder Datenhändler bedeuten – und wie ich es mit meinen Apps anders mache. Nicht, um dir Angst zu machen. Sondern damit du weißt, worauf du achten kannst. Und damit du bei meinen Apps einfach durchatmen darfst.
Viele Apps und Dienste großer Tech-Konzerne finanzieren sich über Werbung. Werbung bringt umso mehr, je genauer sie zu dir passt – und dafür braucht es Daten: was du anschaust, wo du dich aufhältst, wofür du dich interessierst. Deshalb erfassen viele werbefinanzierte Apps mehr, als sie für ihre eigentliche Aufgabe bräuchten. Oft passiert das über eingebaute Bausteine anderer Firmen, von denen du in der App selbst nichts siehst.
Apple beschreibt dieses Tracking so: Informationen aus einer App, die dich oder dein Gerät identifizieren, werden mit Informationen aus Apps, Websites und anderen Quellen von Drittanbietern verknüpft – um dir personalisierte Werbung zu zeigen oder deren Wirkung zu messen. Oder die Informationen werden mit Datenbrokern geteilt.1
Stell dir einen ganz normalen Dienstag vor. Du merkst nichts davon, aber im Hintergrund schreibt jemand mit. Nicht jede App macht das, und nicht immer läuft es genau so. Aber so kann es ablaufen:
Typisches Szenario · vereinfacht · keine bestimmte App oder Firma
3F9A… ist um 7:10 Uhr an diesem Ort. Um diese Uhrzeit – vermutlich dein Zuhause.Was nach einem einzigen Tag entstehen kann
Kein einzelner Schritt wirkt dramatisch. Zusammen ergeben sie ein ziemlich genaues Bild von dir. Und das ist erst ein Tag. Stiftung Warentest erklärt: Kommen zur Werbe-ID etwa Standortdaten hinzu, ist es möglich, die Menschen hinter der Nummer zu identifizieren. Dann landen in Datenbanken zum Beispiel Informationen darüber, wo eine Person wann war oder was sie wo gekauft hat.4
Fertige Code-Bausteine anderer Firmen, etwa für Werbung oder Statistiken, laufen in vielen Apps mit. Apple verlangt deshalb, dass Entwickler in den Datenschutzangaben auch die Praktiken der Drittanbieter angeben, deren Code sie einbauen.5
Eine Kennung für Werbezwecke auf deinem iPhone. Weil sie in jeder App gleich ist, lassen sich darüber Ereignisse aus ganz verschiedenen Apps einem Gerät zuordnen.4 Lehnst du Tracking ab, bekommt eine App sie nicht.1
Der Versuch, ein Gerät ohne Werbe-ID wiederzuerkennen – aus Merkmalen wie Gerät, Einstellungen und Konfiguration. Apple verbietet App-Entwicklern ausdrücklich, Daten zu diesem Zweck von einem Gerät abzuleiten.6
Sie führen Online- und Offline-Daten aus vielen Quellen zusammen, und Daten wandern oft durch mehrere Datenhändler, die untereinander teilen.3
Aus solchen Daten ziehen Datenhändler Rückschlüsse über Menschen – laut der US-Verbraucherschutzbehörde FTC auch sensible, etwa zu Einkommen, Religion, politischer Einstellung, Alter oder Gesundheit.3 Aus Standortdaten zusammen mit der Werbe-ID können Datenhändler individuelle Bewegungsprofile erstellen, warnt die Landesbeauftragte für Datenschutz in NRW.7 Die damalige FTC-Vorsitzende brachte es 2014 auf den Punkt: Datenhändler wissen oft so viel über uns wie unsere Familie und Freunde – oder sogar mehr.3
Und jetzt die gute Nachricht.
Leg dieses Szenario neben meine Apps – und es bleibt nichts davon übrig. Meine Apps fragen keine Werbe-ID ab. Kein Analyse-, Attributions- oder Tracking-SDK von Drittanbietern schreibt mit. Keine Werbung, die dich am Abend wiederfindet. Und deine Inhalte verkaufe ich nicht und gebe sie nicht weiter. Was du in GemDot, Kassio, Prismday oder iFocus Plus einträgst, bleibt bei dir.

Bei GemDot, Kassio, Prismday und iFocus Plus darfst du das alles getrost vergessen. Deine Gewohnheiten, deine Ausgaben, deine Stimmungen, deine Aufgaben und Notizen sind deine Sache – nicht mein Geschäftsmodell.
Ganz offen gesagt
💡 Meine Tipps – für alle Apps auf deinem iPhone:
Je nach iOS-Version können die Bezeichnungen leicht abweichen.
Privatsphäre ist kein Extra für Menschen, „die etwas zu verbergen haben“. Sie ist ein Menschenrecht. In Artikel 12 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben […] ausgesetzt werden.“11 Auch die DSGVO schützt ausdrücklich dein Recht auf Schutz deiner personenbezogenen Daten.12 Und wenn ein Unternehmen deine Daten für Direktwerbung nutzt, kannst du dem jederzeit widersprechen.13
Ich baue meine Apps so, wie ich sie selbst nutzen möchte: ruhig, hilfreich und ohne Hintergedanken. Du sollst sie öffnen, das erledigen, wofür du gekommen bist, und dein iPhone dann mit einem guten Gefühl weglegen. Deine Pläne, Gewohnheiten und Gedanken gehen niemanden etwas an. So einfach ist das.
Hast du Fragen zu deinen Daten in einer meiner Apps? Schreib mir einfach an [email protected].
Kein Tracking, keine Werbung, kein Datenverkauf. Schau dir meine Apps an und lies, wofür ich stehe.

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